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Dokumentation
 Abenteuer Wetter
geschrieben von stephan am 27. Jan 2004

Immer noch unbezähmbar

Abenteuer WetterDonal MacIntyre ist viel rumgekommen während der Produktion dieser BBC-Dokumentation zum Thema Wetter: Norwegen, Indien, USA, Irland, Belize, Grönland, Marokko etc. Überall zeigt er uns, wo das Wetter her kommt und wie kleine Ereignisse an einem Ende der Welt große Wirkung am anderen Ende zeigen. In vier Folgen beschäftigt er sich dabei mit den Themen Wind, Wasser, Kälte und Hitze.

Abenteuer Wetter
GB 2003
Veröffentlichung: 26.01.04
Regie: John Maguire & Ben Fox
präsentiert von: Donal MacIntyre
"Nochmal"-Faktor: mittel oder niedriger
Unsere Wertung: 50 %
FSK: Infoprogramm gemäß $14 JuSchG FSK
Laufzeit: ca. 180 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch DD 2.0
Bildformat: 16:9 (1,78:1)
Um besonders anschaulich zu machen, welche Kraft in den Elementen steckt und welche Auswirkungen sie auf den Menschen haben, lässt er sich auf ein paar Experimente ein. In der Folge "Wind" lässt er sich z.B. in einem Windkanal festbinden um am eigenen Leib zu erfahren, wie viel Kraft in einem Sturm der Windstärke 12 steckt. Später geht er nur mit einer Unterhose bekleidet in eine Kältekammer und versucht so lange wie möglich bei -18 Grad auszuharren, natürlich unter ärztlicher Aufsicht.

Unter einem Wasserfall wird die Kraft des Wassers gezeigtDiese Experimente sind ganz nett anzuschauen und veranschaulichen tatsächlich ganz gut das, was MacIntyre uns zeigen will. Aber es ist auch gleichzeitig etwas zu platt und plakativ. Wenn man so etwas sieht weiß man, was mit "Dokutainment" gemeint ist.

Die Verbindung von Unterhaltung und Dokumentation ist natürlich nicht grundsätzlich abzulehnen, aber wenn ich mir eine Doku wie diese anschaue, erwarte ich, dass ich etwas mehr lerne. Sicher, es gab das eine oder andere, was mir vorher unbekannt war, aber vieles blieb mir zu sehr an der Oberfläche.

Floridas Palmen im SturmStattdessen bekommt der Zuschauer so oft es geht gezeigt, welche Zerstörungskraft im Wetter liegt und wie hilflos der Mensch auch heute noch den "rohen Naturgewalten" gegenüber steht. Bilder der Zerstörung, wie man sie leider regelmäßig in den Nachrichten zu sehen bekommt, gibt's en masse in jeder Folge - hier die vom Sturm platt gewalzten Häuser in Florida, da das von einer Lawine in den Alpen zerstörte Dorf, dann die wilden Fluten, die Honduras vor ein paar Jahren heim gesucht haben.

Anscheinend sollen wir uns an den Katastrophen ergötzen und gleichzeitig vielleicht so etwas wie Ehrfurcht oder Respekt vor der Macht der Natur entwickeln. Zur Ergänzung gibt's dazu natürlich jedes Mal die unvermeidlichen Betroffenen, die ausführlich beschreiben, wie die Katastrophe abgelaufen ist und ihr Leben für immer verändert hat.

MacIntyre mit Cocktails im SturmSicher, das Schicksal hat diese armen Leute arg gebeutelt, aber ich brauche in einer solchen Dokumentation nicht andauernd die bestätigende Aussage eines Opfers. Meines Erachtens sprechen hier die Bilder für sich. Aber vermutlich spricht die Leute nichts so sehr an wie ein wenig "human touch" (oder zumindest glauben das die TV-Produzenten). So kann man noch besser mitleiden und sich parallel dazu beglückwüschen, dass es uns doch so viel besser geht, weil's bei uns halt nicht so fürchterlich stürmt und gießt wie in Florida oder Honduras.

Da ich an dieser Doku relativ wenig Spaß hatte, hat es mich auch nicht gestört, dass die Ausstattung dieser Doppel-DVD verdammt mager ist. Es gibt keinerlei Extras, keine zweite Sprache und nicht einmal Untertitel. Bild und Ton sind ok und mir weder als besonders gut noch als besonders schlecht aufgefallen.

Schade, ich hatte mir von der BBC und "Abenteuer Wetter" viel mehr versprochen. Viel zu wenige für mich interessante Informationen, dafür viel zu viel plakative Bilder und Unmengen dummer Texte im Stil von "Das Grauen dauerte 24 Stunden", "Es war ein apokalyptischer Anblick" oder "Einer der gefürchtetsten Killer ist im Sommer der Blitz". Und was soll man davon halten, wenn es heißt: "Manchmal erreicht ein nächtlicher Sturm fast die Gewalt einer Atombombe und macht den Urwald zu Kleinholz"? Das mag z.T. an der deutschen Synchro liegen, aber ich fürchte, die hat sich nah am Original orientiert.

MacIntyre im tropischen DschungelAußerdem ging mir der Präsentator Donal MacIntyre (da ist tatsächlich kein "d" am Ende von "Donal") ziemlich schnell ziemlich auf den Keks. Immer dieses "Da geht das Wetter los" und "Dort ist der Anfang allen Wetters". Dazu stürzt er sich andauernd in neue Abenteuer, die uns aufregende neue Aspekte des Wetters zeigen sollen. Oder vielleicht auch nur, wie toll doch der Moderator ist.

Dabei fällt mir ein: An einer Stelle kündigt er großspurig an, mit einem überdimensionalen Drachen (oder wie das Ding auch heißt) in eine Monsunwolke fliegen zu wollen. Er startet auch prima, doch als sein Fluggerät an Höhe gewinnt, wechselt das Bild zu einer erkärenden Computeranimation. Vielleicht gab's ja beim Dreh ein paar Probleme, die man nicht zeigen konnte, aber für mich sieht's so aus, als wollte man uns Zuschauer mit solchen Aktionen nur verschaukeln.

Alles in allem eine enttäuschende Sache. Immerhin wurde zum Schluss auch ein Blick auf die globale Erwärmung geworfen und es war schon interessant zu sehen, was z.B. aus Manhattan werden könnte, wenn sich der Meeresspiegel um einen Meter anhebt. Allerdings wurde das Ergebnis auch hier wieder zu dramatisch präsentiert.

Fazit am Ende dieser Doku: "Wir können das Wetter nicht ändern - Wir können es nur nehmen wie es ist und mit ihm leben." Tja, ich kann solche Dokus nicht ändern, aber ganz sicher ohne sie leben. Mal sehen, ob die anderen BBC-Dokus, die gerade bei Polyband erschienen sind, mehr taugen. (svl)

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