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Komödie
Hollywood Cops
geschrieben von maqz am 06. Mar 2004
Harry Ford mit Indy-Humor
Es ist wieder eines dieser Buddy-Movies: Zwei Cops (der alte Fuchs und das Greenhorn) sollen wohl oder übel zusammen einen Fall (diesmal in Hollywood) lösen. Jeder hält nix vom anderen und doch sind sie zusammen ein unschlagbares Team. So auch bei Hollywood Cops, die für meinen Geschmack stark an "Showtime" mit deNiro und Murphy erinnern. Harrison Ford und Josh Hartnett (diesmal KEIN farbiger, chinesischer, weiblich, tierisch oder anders politisch korrekter Minderheiten-Partner) sind L.A.P.D.-Cops mit den Zweitjobs: Immobilienmakler und Yogalehrer. Ja wenn das nicht lustig wird.
Hollywood Cops USA 2003
Veröffentlichung: 09.März 2004
Regie: Ron Shelton
mit: Harrison Ford, Josh Hartnett, Lena Olin, Bruce Greenwood, Isaiah Washington, Lolita Davidovich u.a.
"Nochmal"-Faktor: Mittel. originelle Ideen, aber stark konstruiert.
Unsere Wertung: 55%
FSK: 12 Jahre
Laufzeit: ca. 111 Min
Sprachen und Tonformate: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Extras: Filmkommentar Regisseur, Filmdokumentationen (Ex L.A.P.D.-Mitglieder berichten, Hollywood Cops - Vertrauliche Akten, Making of), Filmografien: Schauspieler, Regisseur, Autoren, Trailer
Humor ist manchmal nicht einfach in einen Film zu packen. Ron Sheldon versucht's mit der z.T. wahren Geschichte seines Drehbuchautors, der lange Jahre beim Los Angeles Police Department arbeitete und nebenbei (vollberuflich) als Immobilienmakler tätig war. Wie geht so was? Nun Los Angeles bezahlt seinen Polizisten keine Überstunden und gleicht die Arbeit mit Freizeit aus, die man auch ansammeln und en gros nehmen kann. So kann es passieren, dass Polizisten wegen der vielen Überstunden einige Monate in ihrer Freizeit einen anderen Job haben (z.B. bei Sicherheitsfirmen oder eben im Marklergeschäft).
Ok, klingt schon mal ganz nett, wenn man sich Szenen vorstellt, in denen Harrison Fords Telefon dauernd bimmelt, während er in einer wilden Verfolgungsjagd steckt und gleichzeitig eine Villa verticken möchte. Nett wird's dann, wenn man als Regisseur dann auch noch einige Bekanntheiten in diversen Cameo- Auftritten verbraten kann (Eric Idle, Smokey Robinson, Frank Sinatra Jr. etc.).
Auch Josh Hartnett, der den zu höheren schauspielerischen Weihen strebenden Cop spielt, hat seine komischen Momente.
Insgesamt aber überzeugt mich "Hollywood Cops" nicht. Die DVD hat eine befriedigende Ausstattung an Zusatzmaterial, aber das reißt's auch nicht mehr raus! Die Handlung ist mehr als stockend und die Witze nur teilweise ansprechend. Eher etwas für Ford-Fans, die einen alten halblustigen Indy wieder sehen möchten, nur ohne Peitsche! ...Wie, "was im Film passiert?" Hab ich extra nicht erzählt! Warum? Nun, weils eigentlich für diese halbausgegorene Nummernrevue völlig ohne Bedeutung ist. Sie lösen halt einfach einen Fall im Rapper Milieu. Und der Mörder ist der, den man sofort als solchen erkennt. Lang, lang, langweilig! (mg)
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