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Animation
 Shrek der Dritte
geschrieben von klaus_h am 29. Okt 2007

Der Oger, der kein König sein wollte.

Umschlag-Cover Mit dieser Überschrift könnte man - frei nach Rudyard Kiplings Klassikernovelle - den Inhalt des diesjährigen DreamWorks-Spektakels zusammenfassen. Und darin liegt ein wenig Wehmut, auch wenn unser geliebter Grünling sich nichts sehnlicher wünscht als mit seiner Frau Fiona endlich wieder in den heimischen Sumpf zu können. Doch der kränkelnde Schwiegervater König Harold aka "DER FROSCHKÖNIG" stirbt, sodass sich nun unser Held mit dem intriganten Prinz Charming, den eigenen Nachwuchssorgen und der Ausbildung der Krönungsalternative namens Artus herumschlagen muss.

Shrek III
USA - 2007
Veröffentlichung: 25.10.07
Regie: Chris Miller
Sprecher (Original): Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, Antonio Banderas, Julie Andrews, John Cleese, Rupert Everett, Eric Idle, Justin Timberlake, Larry King, Ian McShane u.a.
Sprecher (Deutsche Fassung): Sascha Hehn, Esther Schweins, Thomas Vogt, Thomas Danneberg, Marie-Luise Marjan, Benno Fürmann, Manfred Lehmann, Wolfgang Spier, Santiago Ziesmer u.a.
"Nochmal"-Faktor: mittel bis hoch
Unsere Wertung: 79%
FSK: frei, ohne Altersbeschränkung
Laufzeit: 89 min
Sprachen und Tonformate: Deutsch, Englisch, Türkisch Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9, 1,78:1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Extras: • Arties Jahrbuch (fade Highschoolspielerei)
• Shreks Leitfaden zur Erziehung (lächerliches Bilderbuch)
• Verlorene Szenen (Storyboardvorträge, *gähn*)
• Die Technik hinter Shrek (11:24 min, sehr gut)
• Smash Ups: Mache dein eigenes Video
• Merlins magische Kristallkugel (unbefriedigendes Spiel)
• Ritterspiele u.e.a. DVD-ROM-Features
All diejenigen, die den Machern dieses Films vorwerfen, dass die Story vorhersehbar sei, vergessen die wenigen Möglichkeiten, wie man die Geschichte zu einem Ende bringen konnte. "Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage", ist meist das Ende eines Märchens. Und davon waren "Shrek" und Fiona ja bereits im 2. Teil nur eine Zwergenfingerbreite entfernt. Und unter diesen Umständen möchte ich auch nicht DreamWorks vorwerfen, dass man ja nur mit diesem Nachzieher vollständig abkassieren wollte. Wie wäre denn das Geschrei der Fans, wenn man auf den dritten Teil verzichtet hätte?

Beispiel So gesehen überrascht der Film dabei, dass ausgerechnet die Figur des Bösewichts, Prinz Charming (Rupert Everett, Thomas Vogt), nun besonders abgründige und spaßige Charaktertiefen als tragischer böser Held bekommt. Wie das gezeichnet, getrickst und umgesetzt wurde, ist wunderbar geworden. Dagegen fallen die einstigen Größen, Esel und Shrek, ershrekend ab. In der deutschen Fassung hat man den größten Fauxpax der Synchronisation gemacht, den sich eine treue Fangemeinde nur denken kann: Man hat den Sprecher ausgetauscht!

Randolf Kronberg ist nun einmal "die" Stimme Eddie Murphys und der ebenfalls recht bekannte Sprecher Gudo Hoegel (Scott Bakula; Daniel Auteuil) als ausgewiesener Disneysprecher ("Darkwing Duck") zwar in der Branche eine feste Größe, aber eben für die verwöhnten Ohren vergleichsweise blass. Wenn dann Esel auch immer stärker zum Stichwortgeber reduziert wird, kommt eins zum anderen. Selbst der "Gestiefelte Kater" enerviert mehr durch seinen aufgesetzten spanischen Akzent (bereits in Teil 2 eine blöde Idee, die nur durch Antonio Banderas zu begründen ist) - zwei Lacher durch die Verabschiedungsszene von sämtlichen Hafenkatzen und die Verwandlungsszene sind einfach zu wenig.

Beispiel Dafür werden wir andererseits durch die liebevolle Ausarbeitung aller Nebenfiguren entschädigt. So sind die anderen Prinzessinnen Schneewittchen, "Dornröschen", Aschenputtel und Rapunzel weitaus detaillierter und aufwändiger gestaltet worden. Auch der Platz, der ihnen in der Geschichte eingeräumt wird, ist weitaus einfallsreicher und humoriger als die unserer eigentlichen Helden. Gerade das etwas drastische Schneewittchen mit seiner "ich singe ein putziges Liedchen und alle Tiere des Waldes sind meine Waffen"-Nummer ist einer der größten Lacher des Films und gleichzeitig eine schöne Parodie auf den Disney-Klassiker.

Aschenputtel mit ihrem Putzwahn und Minderwertigkeitskomplex, Dornröschen, dass selbst seine Narkolepsie als Waffe einsetzen kann, und letztlich die ambivalente Rapunzel mit ihren goldenen Haarextensions fangen viel von dem Charme des ersten Shreks wieder ein. Auch ist jene schöne Szene, in der das Leben vor den Augen des Pfefferkuchenmännleins entlangrinnt, ebenso große Kinokunst wie der "Nicht-nicht-Lügen"-Monolog Pinocchios. Mit zwei neuen Figuren hat man der Geschichte jedoch keinen Gefallen getan. Artus, als eigentlich originelle Gegenentwicklung zur Sage der Prügelknabe der Highschool "Wicechstershire" (Opfer selbst Lancelots) enerviert im Original mit der kicksigen Stimme Justin Timberlakes, seiner weinerlichen Wasserkraft und des aufgesetzten Gutmenschentum.

Beispiel Merlin, als entlassener Zauberlehrer ebenso eigentlich eine nette Idee, wird zum Merchandising-Vehikel (siehe Schuhe) und zur Witzfigur degradiert. Während man auf der einen Seite (Texturen, Haare, diffuse Beleuchtung, Feuer, Wasser, Spiegelungen) sich unheimlich verbessert (Lagerfeuerszene, Schiffsszenen) hat, ist die Bewegung gerade von Menschen ershrekenderweise stagniert: So wie hier Menschen "dahinschluffen", wackeln auch die Puppen der Augsburger Puppenkiste.

Das Problem der Shrek-Reihe ist ihre Perfektion. Bei jeder Folge erwartet der Zuschauer neue skurrile Wendungen (hier immerhin die Baby-Albtraumszene), überbordende Komik und neue Höchstleistungen der Tricktechnik. Da nun einmal der erste Shrek die Messlatte auf Weltrekordniveau setzte, haben es alle anderen Werke erheblich schwerer. Zwar ist "Shrek der Dritte" mit Sicherheit der schwächste aller drei Teile, aber immer noch besser als vieles andere, was uns im Moment überschwemmt.

Beispiel Bild und Ton sind erwartungsgemäß auf einem hohen Niveau, der Score ist gut, aber nicht so einfallsreich wie bei den Vorgängern und die Extras scheinen zwar üppig, erschöpfen sich aber aber - mit Ausnahme des Kapitels zur Tricktechnik - in ausufernden Spielereien und öden Storyboardvorträgen. Ausleihen sollte man sich diese DVD selbstverständlich, da die Tricks auf sehr hohem Niveau sind, über den Kauf werden wohl in vielen Familien die Kinder zu entscheiden haben. (kh)


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Von Kommentare
tor7ten
DVD-Junkie


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Mitglied seit: Apr 03, 2006 Artikel: 191
Location:Dortmund
Geschrieben am:10. Nov 2007 - 00:59
... ich wünschte, es wäre mit diesem Teil endlich zu Ende, aber es geht in die vierte Runde und, wenn ich richtig informiert bin, noch weit darüber hinaus. Technisch 90, inhaltlich 30 - gesamt 120; also Gesamtwertung 60%. Mehr hat der m.E. nicht verdient. Und irgendwie klingt die Rezension auch nicht nach "79%"!?
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klaus_h
DVDmaniac


____________
Mitglied seit: Aug 21, 2004 Artikel: 1400
Location:Solingen
Geschrieben am:10. Nov 2007 - 10:33
Auch ich wünschte, es wäre mit diesem Teil zu Ende, aber angesichts der wenigen Storymöglichkeiten, die sich - wie ich der Rezension andeutete - noch ergaben, hat man zumindest bei der Ausformung der Nebenfiguren (Prinz Charming, Schneewittchen & Co.) und der technischen Umsetzung ein gutes Niveau gehalten. Das Marketing- und Merchandising-Denken führt nun einmal dazu, dass all jenes, was als versteckter Hinweis auf die Disneyindustrie in Teil 1 stets kritisiert wurde, nun selbst ebenso pervertiert durchgeführt wird. So ist zwar höchst spaßig, wenn in der finalen Schlussnummer der "Aufführung" Prinz Charmings sämtliche Musicals Andrew Lloyd Webbers durch den Kakao gezogen werden, aber gleichzeitig bedient man sich doch ebenso permanent bei dem eigenen Mythos. Ausnahmsweise ging es mir aber - da ich insbesondere über die Nebenfiguren herzlich lachen konnte - eher um die Beurteilung der technischen Umsetzung. Denn dem (numerischen) Großteil des Teams wollte ich dabei nicht Unrecht erweisen. Da streite ich mich auch nicht um 19% hin oder her.

Eins bleibt festzuhalten: "Flutsch und weg" sowie "Jagdfieber" waren dieses Jahr eindeutig origineller - aber keine Frage, wer am Ende das meiste Geld an den Kinokassen und bei der DVD-Auswertung eingespielt hat. Shrek ist eine Marke, die schlimmstenfalls Nachzieher der Stuart-Little-Qualität produzieren wird. Aber dies war bei allen Mehrteilern so.
_________________
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