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Action
Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer
geschrieben von maqz am 05. Jan 2008
Silver Surfer Beach Party
Ja, solche Comic-Verfilmungen haben es immer schwer! Auch die Fortsetzung von "Fantastic Four" (Gemeinschaftsproduktion von 20th Century Fox und Constantin Film unter Bernd Eichinger: "Das Parfüm") ist eine launige, wenn auch harmlose Sequel-Verfilmung der bekannten Comic-Serie. Besonderes Kennzeichen: Eine Nummern-Show seelenloser Special Effects mit lächerlich-lustigen Zwischentönen, Jessica Alba mal fast nackt inklusive!
Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer USA 2007
Veröffentlichung: 14.12.2007
Regie: Tim Story
mit: Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis, Doug, Julian McMahon u.a.
Sprachen und Tonformate: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1
Bildformat: 2,40:1 in 16:9
Untertitel: Deutsch (f. Hörgeschädigte)
Extras: Audiokommentare der Darsteller, Regisseur und Crew
Blick hinter die Kulissen ( ca. 8 Min.)
massig Werbetrailer
Oookayyy, es IST eine etwas wertlose Verfilmung einer der populärsten Superhelden-Comic-Serien. Die Darsteller sind noch flacher als in der ersten Verfilmung, die Handlung bei den Fans doch weitgehend bekannt: Der mächtige Silver Surfer, Herold einer weit mächtigeren Entität (Galactus) kundschaftet die Erde aus und bereitet sie zum Verzehr durch seinen Herren vor. Das berühmte Superhelden-Quartett will ihn davon abbringen und wird dabei vom bösen Dr. Doom gestört. Der inzwischen von der netten Susan Storm (Jessica Alba) umgedrehte Surfer wendet sich in letzter Sekunde gegen seinen Herren zur Rettung der Erde. Wird es ihm gelingen?...
Um die Story etwas interessanter (?) zu gestalten, wird noch ein sturer US-General eingebaut, der zunächst die Hilfe der Fanta4 in Anspruch nimmt, um dann umso mehr und ignoranter Dr. Doom zu unterstützen.
Insgesamt merkt auch der geduldige Kenner der Serie, dass die Produzenten versucht haben die fantastischen Umstände (Superhelden in unserer Welt) so realistisch wie möglich zu gestalten. So wird die Gruppe zu Beginn des Films immer penetranter von Sensations-Reportern belagert. Auch die persönlichen Wünsche vor der Eheschließung zwischen Mr. Fantastic und der Unsichtbaren werden thematisiert ("Wie sollen wir unter solchen Umständen ein Kind großziehen?"). Doch will man wirklich solche Banalitäten in einem Fantasy-Film sehen, vor allem, wenn sie auch noch so lustlos dargestellt werden? Ich persönlich hab' eigentlich immer nur gewartet, bis die Superhelden-Keilerei endlich losgeht und den Rest der Szenen immer wieder Homer Simpsons legendäres "Laaaaangweilig!" auf den Lippen gehabt.
Ja, klar waren Bild und Ton entsprechend bombastisch, der Silver Surfer schön silbrig und die Einspielergebnisse beträchtlich. In den USA hat man den Film sogar ohne Altersbeschränkung (PG-Rating) zeigen dürfen, was für eine ausgezeichnete Harmlosigkeit steht. Nett war jedoch auch für erwachsene Comicfans anzusehen, wie sich Stan Lee auch in diesem Film kurz und gut selbst auf die Schippe nimmt. Sonst neigten die Darsteller in ihren Kostümen und Ganzzkörper-Kondomen eher zu unfreiwilliger Komik.
Bleibt zu erwähnen, dass die gebotenen Extras der DVD (Audiokommentar, Blick hinter die Kulissen) das schlechte Gesamturteil über diesen Film nicht mehr abwenden konnten.
Fazit
Machen Sie ihren comiclesenden Kindern mit diesem Film eine Freude! Ihnen selber tun sie damit keinen Gefallen! (mg)
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