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Thriller
Swimming Pool
geschrieben von Aleks_A am 27. Mar 2004
Zickenterror!
Charlotte Rampling ist immer ein Blick wert. Die Schauspielerin macht nur bei Filmen mit, die ihr ins Konzept passen und auf die sie Lust hat. Und ihr gegenüber die Junge Ludivine Sagnier als sexhungrige Gegenzicke? Natürlich wollte ich mir diesen Film nicht entgehen lassen.
Swimming Pool Frankreich, 2002
Veröffentlichung: 29.03.2004
Regie: François Ozon
mit: Charlotte Rampling, Ludivier Sagnier, Charles Dance u.a.
"Nochmal"-Faktor: Mittel bis niedrig. Es sei denn, man will den Film unbedingt verstehen.
Unsere Wertung: 45%
FSK: 12
Laufzeit: ca. 99 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch und Französisch/Englisches Original, DD 5.1; Französisch DD 2.0
Bildformat: 1,85:1 in 16:9
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Interviews mit François Ozon, Charlotte Rampling und Ludivier Sagnier
Sarah Morton (Charlotte Rampling) hat die Nase voll. Die erfolgreiche Krimiautorin hat die Nase voll von ihren Krimis und lässt es an ihrer Umwelt aus. Ihr Lektor John (Charles Dance) bietet ihr sein Haus in Frankreich an, um dort frische Luft zu schanppen, das verregnete und graue London hinter sich zu lassen und wieder Energie zu tanken - für einen Krimi oder für ein anderes Buch.
Dort kann sie auch wieder anfangen zu schreiben. Doch letztendlich sehnt sie sich danach, die Zeit mit John zu verbringen. Anscheinend bestand zwischen den Beiden Mal mehr als eine rein professionelle Beziehung.
Und nun ist Julie (Ludivine Sagnier), Johns uneheliche Tochter auf einmal da. Nicht nur ist Sarahs Einsamkeit durch sie gestört, die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb nicht. Noch schlimmer: Julie schleppt einen Liebhaber nach dem anderen nach Hause. Alter und Haarfarbe egal.
Doch bald entdeckt Sarah die Möglichkeiten, die sich ihr durch Julie eröffnen, und Julie wird ein Quell der Inspiration. Anstatt sich an ihr zu stören beginnt Sarah, durch sie zu leben. Doch Julie wird einen grossen, grossen Fehler machen, und nur Julie kann ihr helfen.
Dieser Film ist sehr französisch und entsprechend sehr europäisch. Man muss in der richtigen Stimmung sein, um mit der langsamen Geschwindigkeit des Filmes umgehen zu können, und um mit der Geschichte umzugehen. Nicht für Fans von "Terminator" oder "Bad Boys".
Und wenn die Geschichte zum Thriller dreht, so entwickelt sich alles äusserst unglaubwürdig und hirnrissig. Was vielleicht Sinn des Autors war. Aber das lässt er in keinster Weise durchblicken. Irgendwie konnte ich dem Film keinen Sinn und keine Richtung entnehmen, ausser die schönen Körper der beiden Hauptdarstellerinnen zu sehen. Und das ist mir doch zu wenig.
Sehr gefallen hat mir hier die Mischung der Sprachen in der Original-Kinoversion. Bei den deutschen Untertitel habe ich nur einen groben Schnitzer gefunden. Anstatt dem "Ich spreche kein Französisch" der sehr gut französisch sprechenden Charlotte Rampling liest man hier ein "Ich habe keine Lust, mit Ihnen zu reden". Letzendlich egal, wie sie den Ansprechpartner brüskiert. Trotzdem komplett falsch übersetzt.
Löblich, dass wir im Booklet etwas mehr finden, als die Kapitelauflistung. Die Bio/Filmographien der Hauptdarsteller und des Regisseurs sind zu lesen, was hier eh besser zu lesen ist als von Monitor bzw. Fernseher. Wenn auch diese auch auf der DVD nachzulesen sind.
Doch alles in ALlem ein schwacher Trost, der nicht darüber hinweg täuschen kann, dass weder FIlm noch Extras einem zufrieden stellen. DIese DVD kann ich in keinster Weise empfehlen. (aks)
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