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Fantas(y)tisch
Hansel & Gretel
geschrieben von Aleks_A am 17. Nov 2009
Koreanische Brotkrummen
Kinder, schönste der Welt, süsseste der Welt, unschuldigste der Welt. Kinder, bessessen und zielstrebig, akzeptieren kein Nein. Kinder.
PENG! Unfall. So schnell kann's gehen und unser Protagonist Eun-soo verliert die Kontrolle über sein Wagen, und bald wohl auch über sein Leben...
Hansel & Gretel Korea 2008
Veröffentlichung: 22.10.09
Regie: Yim Phil-sung
mit: Chun Jeong-myong, Eun Won-jae, Shim Eun-kyung, Jin Ji-hee u.a.
"Nochmal"-Faktor: niedrig bis mittel
Unsere Wertung: 50%
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 111 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch, DD 5.1
Bildformat: 1.85:1 (16:9)
Untertitel: keine
Extras: Trailer
TV-Spots (OV)
Interview mit Regisseur Yim Phil-sung
Making Of
Set-Impression
B-Roll
Trailershow
Nach dem Unfall wird er von einer Familie aufgenommen und darf dort übernachten.
Das Haus ist voller Spielzeug, ein Traum für ein Kind! Und als Frühstück
gibt es lauter Süßigkeiten. Doch bei aller Glücksligkeit sind die Eltern doch sehr nervös.
Als er nach dem Frühstück zurück in die Zivilisation will verlauft er sich...
und landet wieder bei der Familie, die ihn freundlich annimmt und ihm ihr kuscheliges Heim noch ein Mal anbietet.
Und so vergeht ein Tag nach dem anderen - zu allem Überfluss fängt es an
zu schneien, und die "Eltern" sind verschwunden. Weihnachten steht vor der Tür, plötzlich, und ein Diakon
und seine Frau, mit undurchsichtigen Absichten, treten auch auf den Plan.
Wie es sich für einen solchen Film gehört, stapeln sich die Fragen. Wer
lebt im Dachgeschoß? Was sind die Kinder? Wieso kommt man von dem Haus nicht weg?
Doch irgendwie passt das alles nicht zusammen. Die Idee ist gut, wenn
auch nicht großartig neu. Die Kamera Arbeit ist sehr interessant und
nimmt interessante Perspektiven. Die Idee, sehr kräftige Farben zu
benutzen, passt sehr gut in das Konzept des Filmes. Auch die Schauspieler
sind gut, wenn auch deren Stil sehr... Asiatisch ist.
Und trotzdem werden diese ganzen Einzelteile nicht zu einem Ganzen.
Vielleicht deswegen, weil es eben zu viele Einzelteile sind. Keine Ahnung.
Auf jeden Fall fühlt sich der Film wie eine schlechte Collage. Nein, eher
wie ein falsch zusmmengeflickter Quilt aus guten Stoffen. Der Film zündet nicht.
Dass noch dazu kein Originalton dabei ist, ist nervig, aber ertragbar. Dass keine Untertitel dabei sind zwar üblich genug, aber sehr respektlos gegenüber Gehörlose.
Fazit
Gute Idee, interessante Ausführung, aber es macht nicht PENG, sondern piff. Close, but no cigar. (aks)
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