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Drama
Der Mann aus Kentucky
geschrieben von maqz am 27. Mai 2004
Matthaus Debut!
Amerika, Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Burt Lancaster, Schauspieler und Regisseur (in diesem Film) der begrenzten Möglichkeiten. Zwei Welten prallen aufeinander. Und dazwischen: Walter Matthau in seiner ersten Rolle (als Fiesling). "Der Mann aus Kentucky" ist ein Film mit unbegrenzten Möglichkeiten, aber einer begrenzten Umsetzung und letztendlich nur wegen dem Jungen Matthau interessant.
Der Mann aus Kentucky USA 1955
Veröffentlichung: 06.04.2004
Regie: Burt Lancaster
mit: Burt Lancaster, Walter Matthau, Dianne Foster u.a.
"Nochmal"-Faktor: Mittel! Altbacken und heile Welt.
Unsere Wertung: 50%
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 99 Min
Sprachen und Tonformate: Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch: MONO
Bildformat: 16:9 (2,35:1) Widescreen
Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Portugiesisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Extras: keine
Warum kaufe ich mir einen Film? Weil die Geschichte interessant ist! Weil die Bilder so schön sind. Weil die Spezialeffekte alles so spannend machen. Der Mann aus Kentucky hat davon viel und doch wenig.
Da ist dieser Farmer Elias (der aussieht wie Lederstrumpf für Arme), der mit seinem kleinen Sohn und einem Hund vor seinen streitsüchtigen Nachbarn flieht. Auf den Weg nach Texas kauft er eine Frau aus einem Saloon frei. Dabei geht die gesamte Kohle für die Zukunft in Texas drauf. Bei seinem älteren Bruder will er sich das Geld verdienen um doch noch aus Kentucky raus zu kommen. Bei der Arbeit im Dorf trifft er auf die Lehrerin Susie für die sich auch der Saloonbesitzer interessiert. Um die Konkurrenz klein zu alten gibt der Saloonbesitzer (fies gespielt von Matthau) den rachsüchtigen Ex-Nachbarn von Farmer Elias einen Tipp. Die Zukunft in Texas wird auf ein Mal sehr sehr ungewiss.
Der Film wirft viele Fragen auf. Zum Beispiel "Ja und was is nun mit der freigekauften Frau, wenn der Farmer die Dorflehrerin will?" oder "Will Elias überhaupt noch nach Texas?" oder "Warum muss ich bis zuletzt warten bis ich das erfahre?"
Insgesamt ist "Der Mann aus Kentucky" ein hochmoralischer, altbackender Heile Welt Film, der versucht vielschichtig zu sein und dabei flach bleibt. Und das in viel zu langen 99 Minuten. Der Monoton bleibt so wie er heißt, das Bild ist gut restauriert und auch nicht viel besser und die Extras glänzen durch Abwesenheit. Allein Matthau bringt etwas Würze in die Geschichte. (Sagte ich das nicht bereits mehrmals?) Doch zu wenig für einen wirklich unterhaltsamen Film. (mg)
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