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Abenteuer
Die drei Musketiere
geschrieben von stephan am 30. Okt 2004
Die Guten gewinnen immer
Eigentlich ist es egal, ob man den Film schon gesehen hat oder nicht, man weiß sowieso, wie's ausgeht. Schließlich wurde der Stoff von Alexandre Dumas schon so oft verfilmt, dass man mit dem Zählen kaum noch nach kommt. Eine der nettesten Verfilmung von "Die drei Musketiere" stammt aus Frankreich aus dem Jahre 1961.
Die drei Musketiere - Teil 1 & 2
Frankreich 1961
Veröffentlichung: 04.10.2004
Regie: Bernard Borderie
mit: Gérard Barray, Mylène Demongeot, Perrette Pradier, Françoise Christophe, Georges Descrières, Bernard Woringer u.a.
"Nochmal"-Faktor: hoch - immer wieder für dieses Sonntagnachmittag-Gefühl
Unsere Wertung: 75%
FSK: ab 12
Laufzeit: ca. 193 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch & Französisch
Bildformat: 16:9 (2,35:1)
Untertitel: Deutsch & Französisch
Extras: Trailer
Die Charaktere sind bekannt: Zunächst wäre da der wilde Gascogner D'Artagnan (Barray, "Summertime Killer"), der nach Paris reist, um dort ein Musketier zu werden. Schon unterwegs macht er sich die ersten Feinde und am Ziel angekommen, geht es munter weiter. Innerhalb kürzster Zeit hat er die ersten Duelle.
Doch glücklicherweise findet er dabei auch Freunde: Athos, Porthos und Aramis, die drei aus dem Titel. Gemeinsam kommen Sie einer - manchmal etwas verworren vorgetragenen - Verschwörung durch den bösen kardinal Richelieu auf die Spur. Um seine Macht zu festigen möchte er gerne die Königin beim Köng in Misskredit bringen und so aus dem Wege räumen.
Ihm zur Seite stehen die schöne, aber intrigante Milady de Winter und der machtgierige Anführer der Garde Rochefort. Beide lassen nichts unversucht um D'Artagnan und die Musketiere an der Erfüllung Ihres Auftrages zu behindern.
Nach etwas mehr als 90 Minuten ist alles wieder gut. Die Königin ist in Sicherheit und unsere Helden am Leben und in Freiheit. D'Artagnan ist es sogar gelungen, dass Herz einer jungen Dame zu gewinnen. Doch am Ende ahnen wir schon, was die Fortsetzung für uns parat hält: Die Rache der Milady und des Kardinals.
Auch der zweite Teil bietet kurzweilge Unterhaltung. Zwar hält sich dieser Film nicht mehr so nah an die Vorlage von Dumas, aber das ändert nichts daran, dass man Spaß hat. Den Franzosen ist es gelungen, die Geschichte in einer fröhlich-lockeren Atmosphäre zu präsentieren. Die Schauspieler sind voller Begeisterung dabei und der Funke springt auch auf den Zuschauer über.
Zwei kleine Kritikpunkte:
ist die Synchro manchmal etwas holprig.
hätten die Darsteller ruhig noch ein wenig mehr Fechttraining gebrauchen können. Da fehtl hier und da etwas der Pepp beim gefecht.
Aber Beides fällt nicht sehr ins Gewicht. Mit diesem Doppelpack holt man sich gelungenes Abenteuerkino ins Haus, dass auch beim wiederholten Ansehen nichts von seinem Charme verliert. Zudem werden schöne Erinnerungen an frühere Sonntagnachmittage geweckt, als die ganze Familie vor dem Fernseher saß und gemeinsam Abenteuer- oder Musicalfilme anschaute.
Leider gibt's als "Extras" nur eine reihe von aktuellen Trailern und den Original-Kinotrailer, natürlich in Original-Sprache. Ich hab zwar kein Wort verstanden, aber mich 4 1/2 Minuten gefragt, wie man nach so einem langweilig gesprochenen Text noch Lust auf den Film entwicklen konnte. Aber früher waren halt auch die Trailer und die Erwartungen anders. (svl)
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