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Thriller
The I Inside
geschrieben von AngrySmiley am 12. Mar 2005
Marty McFly meets Donnie Darko
Die Reise durch die Zeit ist ein Thema, dass die Menschheit seit jeher fasziniert. Unzählige Filme behandeln dieses Thema auf verschiedenste Art und Weise. Marty McFly sprang in seinen DeLorean und reiste Zurück in die Zukunft und auch Austin Powers gelang der Zeitsprung.
Dass Zeitreisen aber nicht nur in Komödien verwendet werden können bewiesen unlängst Filme wie Donnie Darko oder The Butterfly Effect. The I Inside kommt aus der gleichen Ecke wie die beiden genannten Filme. Bleibt also nur zu sagen: Let's do the time warp again...
The I Inside
USA/UK 2003
Veröffentlichung:
22.02.2005
Regie: Roland Suso Richter
mit:
Ryan Phillippe, Piper Perabo, Stephen Rea, Sarah Polley u.a.
"Nochmal"-Faktor:
mittel
Unsere Wertung:
75 %
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 87 Min.
Sprachen und Tonformate:
Deutsch und Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Bildformat:
16:9 Widescreen
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Extras:
Regiekommentar Alternatives Ende Alternative Szenen Am Set von "The I Inside" Interview mit dem Regiseur Trailer
Simon wacht im Krankenhaus auf, weiß aber vorerst nicht, wie er dorthin kam. Ein Arzt erklärt ihm, dass er nach einer Vergiftung gestorben ist, aber nach zwei Minuten reanimiert werden konnte. Das einzige Problem ist, dass sich Simon an nichts erinnern kann, was in den letzten zwei Jahren passiert ist. An seine Heirat oder an den Tod seines Bruders kann er sich beim besten Willen nicht erinnern.
Nachdem er unfreiwillig eine Beruhigungsspritze verabreicht bekommt, wacht Simon zwei Jahre früher wieder auf. Nun versucht er Antworten in der Vergangenheit zu finden. Dass er immer wieder zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2002 herumhüpft, unterstützt die Suche nach Antworten nur bedingt. Dass er es nicht kontrollieren kann, wann er in die Gegenwart oder Vergangenheit wechselt, verschlimmert seine Situation noch. Wird er herausfinden können, was mit ihm passiert ist und wird er das Geheimnis um den Tod seines Bruders lösen können?
Die Geschichte des Films basiert auf dem Theaterstück Point of Death von Drehbuchautor Michael Cooney. Cooney schrieb bereits das Drehbuch zum Thiller Identität. Auch bei The I Inside kann man sich also auf die ein oder andere spannende Wendung einstellen. Anfangs ist der Film zwar verwirrend, aber nach kurzer Zeit beginnt man die Zusammenhänge zu verstehen, wird am Ende aber noch mal schön überrascht.
Von Regisseur Roland Suso Richter kennt man vielleicht 14 Tage Lebenslänglich oder das mehrfach ausgezeichnete Drama Der Tunnel. The I Inside ist seine erste englischsprachige Arbeit, und er beweist damit, dass er auch internationale Stars gut führen kann. Mit netten Effekten (speziell am Anfang des Films) und interessanten Kameraperspektiven hält er den Zuschauer bei der Stange.
Die Schauspieler bieten ebenfalls gute Leistungen. Ryan Phillippe, bekannt aus Eiskalte Engel überraschte mich mit seiner Darstellung des verwirrten Simon. Piper Perabo, die ich ich nur aus Coyote Ugly kenne, überzeugte in einer Art Doppelrolle, als Anna im Jahr 2000 und als Anna zwei Jahre später. Sie schafft es, eine Person auf zwei sehr unterschiedliche Weisen darzustellen.
Als Extras bietet die DVD einen interessanten Kommentar vom Regisseur, der viele Einblicke in die Entstehung des Films bietet. Ein alternatives Ende, dass mir besser gefällt als das Originallende, alternative Szenen, ein Besuch am Set und ein Interview mit dem Regisseur runden die DVD ab.
Wer Thriller mag, bei denen man am Ende noch mal schön überrascht wird, wird an The I Inside seine Freude haben. Auch Fans von Zeitreisen ist der Film zu empfehlen. Wem das Ende dann aber zu einfach gestrickt ist, kann sich ja danach nochmal schnell Donnie Darko ansehen.(sd)
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