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Thriller
In the Cut
geschrieben von AngrySmiley am 06. Mai 2005
Überraschend freizügig
Um gleich die wichtigste Frage zu beantworten: Ja, Meg Ryan zieht sich in In the Cut wirklich aus. Vorbei sind die Tage, als wir Everybody’s Darling (fast) nur durch romantische Komödien hüpfen sahen, vorbei die Zeiten, als sich auch Kinder einen Meg Ryan-Film ansehen konnten. Hier gibt’s eine nackte Meg Ryan, und daran muss man sich erst gewöhnen.
In the Cut
USA 2003
Veröffentlichung:
17.03.2005
Regie: Jane Campion
mit:
Meg Ryan, Mark Ruffalo, Jennifer Jason Leigh u.a.
"Nochmal"-Faktor:
niedrig
Unsere Wertung:
30%
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 114
Sprachen und Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0 / Dolby Digial 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 / Dolby Digital 5.1)
Bildformat:
1,85:1 (169 anamorph)
Untertitel:
Deutsch
Extras:
B-Roll (englisch und unkommentiert), Kinotrailer (deutsch und englisch)
Frannie (Meg Ryan, "Lauschangriff", "The Women") lebt und arbeitet in New York City. Eines Tages beobachtet sie in einer Bar einen Blow-Job. Als kurze Zeit später Detective Malloy (Mark Ruffalo, "Vergiss mein nicht!", "30 über Nacht", "Brothers Bloom") sie wegen eines Mordes befragen möchte, glaubt sie ihn als den "Beglückten" wiederzuerkennen. Das Mordopfer war übrigens die junge Dame, die den Mund nicht voll genug kriegen konnte. Hat Malloy selbst etwas mit dem Mord zu tun? Obwohl sie ihn verdächtigt, fängt sie mit ihm eine sehr sexorientierte Beziehung an. Nachdem ein weiterer Mord geschieht, erhärtet sich der Verdacht gegen Malloy. Kann sie ihm wirklich trauen, oder wird sie selbst das nächste Opfer werden?
Meg Ryan will vermutlich wirklich weg von dem Image, dass sie sich mit unzähligen Liebeskomödien aufgebaut hat. Hier läuft sie so oft wie möglich nackt herum, befriedigt sich des öfteren selbst und hat natürlich auch viel Sex mit Mark Ruffalo. Nicht, dass ich etwas gegen Sex in Filmen hätte, aber Meg Ryan ist eine Schauspielerin die auf meiner "Schauspielerinnen, die ich nackt sehen will"- Liste ganz weit unten steht. Außerdem hat sie hier genauso viel Sex-Appeal wie der Goldfisch meiner Nachbarin. Also bitte Meg: Zieh dich wieder an, und dreh Harry und Sally 2 oder so etwas Ähnliches.
Dass Sex eine sehr wichtige Rolle in diesem Film spielt ist ja klar, ansonsten wäre es ja kein Erotik-Thriller. Dass man aber bei der bereits erwähnten Fellatio-Szene wirklich sehr viel sieht (und wenn ich sage sehr viel, dann meine ich sehr viel), hat mich dann doch sehr überrascht. Allein wegen dieser fast schon (soft-)pornographischen Sequenz wundert es mich, dass der Film eine ab 16 Bewertung erhalten hat. Hier hätte die FSK, zumindest meiner Meinung nach, ruhig ein Jugendverbot aussprechen können.
Verantwortlich für In the Cut ist übrigens Regisseurin Jane Campion. Die Neuseeländerin war bereits 1993 mit einem Oscar für das beste Drehbuch (Das Piano) ausgezeichnet worden und schrieb auch hier wieder am Script mit. Leider werden die Charaktere aber zu ungenau umzeichnet. Man erfährt zwar Details über sie aber nicht die ganze Wahrheit. Was eigentlich das Problem von Frannies Halbschwester Pauline (Jennifer Jason Leigh) ist, kann man nur erahnen, und was Kevin Bacons Charakter zur Story beiträgt ist mir immer noch ein Rätsel. Auch kann man sich sehr früh denken wer der Mörder ist, zumindest wenn man aufpasst.
Was an In the Cut aber wirklich sehr schön ist, sind die Bilder. Der australische Kameramann Dion Beebe, der übrigens auch für die atemberaubenden Aufnahmen in den Filmen "Collateral" und "Equilibrium" verantwortlich ist, beweist hier, dass er ein gutes Auge für starke Bilder hat. Mit verwackelter Handkamera und vielen Spielereien mit Schärfe und Unschärfe erzeugt er eine interessante Stimmung, die den Film aber auch nicht mehr retten kann.
Als Bonusmaterial kann man sich einige Minuten B-Rolls ansehen. Leider ist dieses Feature absolut uninteressant, und man erfährt eigentlich nichts über die Dreharbeiten. Ansonsten bietet die DVD leider keine Extras. Bild- und Tonqualität sind dafür aber mehr als nur in Ordnung.
In the Cut enttäuscht als Thriller wie als Erotikfilm. Einzig die schönen Aufnahmen sind es wert gesehen zu werden. Ansonsten kann man nur hoffen, dass Meg Ryan nicht noch einmal einen Ausflug ins Erotikfach versucht.(sd)
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Well the buzz from the bees is that the leopards are in a bit of a spot. And the baboons are going ape over this. Of course, the giraffes are acting like they're above it all... The tick birds are pecking on the elephants. I told the elephants to forget it, but they can't. The cheetahs are hard up, but I always say, cheetahs never prosper... The Lion King