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Action
The Legend of the Evil Lake
geschrieben von AngrySmiley am 01. Aug 2005
A korean ghost story
Und wieder kommt ein Film aus Asien dahergeschwommen, der von der aktuellen Begeisterung für das mystische, asiatische Kino profitieren möchte. Wieder klirren die Schwerter, wieder schweben Personen durch die Luft als wären sie direkt aus der Matrix entsprungen und wieder sehen wir begeistert zu, bei den vielen Schlachten ... oder etwa nicht?
The Legend of the Evil Lake
Süd-Korea 2003
Veröffentlichung:
07.07.2005
Regie: Kwang-hoon Lee
mit:
Jun-ho Jeong, Hyo-jin Kim, Hye-ri Kimu.a.
"Nochmal"-Faktor:
mittel
Unsere Wertung:
70%
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 87 Min.
Sprachen und Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1), Koreanisch (Dobly Digital 5.1)
Bildformat:
16:9, 2.35:1
Untertitel:
Deutsch
Extras:
Making Of
Storyboard
Bildergalerie
Originaltrailer
Teaser
TV-Spots
Der böse Geist des Anführers des Auta-Stammes wird mithilfe eines magischen Schwertes in einen See verbannt. 1000 Jahre später wird der Bann aus versehen von der jungen Jaunbi gebrochen, der Geist entkommt aus dem See und ergreift Besitzt von Jaunbi. Vom Rachewunsch getrieben begibt sich der Geist auf einen blutigen Kreuzzug gegen die Herrscher des Landes. Einzig General Biharang stellt sich mutig dem Geist. Er kämpft aber nicht nur für sein Land, sondern will auch seine Geliebte Jaunbi von der bösen Macht befreien. Wird er Janubi den Geist erfolgreich austreiben können, wird das magische Schwert wieder zum Einsatz kommen, oder wird das Reich von Shilla zugrunde gehen?
The Legend of the Evil Lake unterscheidet sich in mehreren Punkten von den Erfolgsfilmen der letzen Zeit. Erstens stammt dieser Film aus Südkorea, Hero und Konsorten kamen ja eher aus der chinesischen Ecke. Im Gegensatz zu seinen chinesischen Vorgängern, kommen in diesem Film auch Geister vor, na ja, zumindest einer. Und nur der Geist kann durch die Luft fliegen, als würde es keine Erdanziehungskraft geben. Die restlichen Charaktere sind alle dazu verdammt am Boden zu bleiben, und zu hoffen dass der Geist einen Fehler macht.
Auch ist Der Fluch des dunklen Sees überraschend blutig. Hier werden im Kampf Beine abgehackt, Kehlen durchschnitten oder gleich eine kleine Gruppe von Soldaten enthauptet. Das Blut fließt also reichlich, und damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. Zeitenweise erinnerten mich die gut choreographierten Schlachtszenen an Braveheart, während mich die besessene Janubi, die mit bleichem Gesicht und dunklen langen Haaren durch die Szenen schwebt, dann wieder sehr an die japanischen Horrorfilme der letzen Jahre erinnerte.
Vom optischen Standpunkt muss man leider sagen, dass der Film ein wenig enttäuscht. Zwar bietet der Film tolle Kostüme, schöne Landschaftsaufnahmen und gut photographierte Massenszenen, aber an die visuellen Zuckerlen der bereits erwähnten Filme kommt dieses Kampfballett nicht ran. Zu sehr wurden wir mit farbprächtigen, epischen Bildern verwöhnt, als dass man bei diesem Film nicht zwangsläufig einen Vergleich mit den Anderen anstellen muss.
Die Geschichte, die sich als Mischung zwischen Mystery und Liebesdrama präsentiert, enttäuschte mich zu Anfangs ein wenig, wurde dann aber im Verlauf des Filmes immer besser. Auch die Darsteller, die wohl niemand kennen wird, können überzeugen. Speziell Jun-ho Jeong, der Darsteller des General Biharang gefiel mir gut. Ich nahm ihm seine Figur von Anfang an ab, und fieberte den ganzen Film über mit ihm.
Wer von der aktuellen Asia-Welle nicht genug kriegen kann, wird sich freuen noch eine DVD seiner Sammlung zufügen zu können. Man darf sich aber nicht zuviel erwarten, wenn man den Film mit den großartigen, chinesischen Filmen vergleicht. (sd)
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Mitglied seit: Aug 21, 2004
Artikel: 1372
Location:Solingen
Geschrieben am:14. Aug 2005 - 19:13
Mittlerweile scheint es Usus vieler Fernsehanstalten zu sein, unmittelbar in der Nähe des DVD-Release selbst rasch zur Ausstrahlung zu schreiten. Am Freitagabend war es im ZDF der Fall. Da mich die Story an den von Angry Smiley besprochenen Film "erinnerte" (ich hatte die Rezension nur überflogen), habe ich ihn mir angeschaut. Insgesamt habe ich ein sehr ähnliches Fazit gezogen: An Klassiker wie "Ein Hauch von Zen" oder den besagten "Hero" kann er nicht herankommen, bietet aber grundsolide, passabel choreographierte Easternszenerie. Absoluter Pluspunkt war für mich die eingängige Filmmusik, die einen geschickten Mittelweg zwischen Ost und West darstellte. Jun-ho Jeong hat ein gute physische Präsenz und die mystischen Unterwasseraufnamen waren ebenfalls gekonnt.
klaus_h
_________________ God bless the Internet.(American Pie)
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