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Animation
Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh
geschrieben von stephan am 13. Aug 2005
Niedliches "Monster"
Was ist ein Heffalump? Wer den ersten "Winnie Puh"-Kinofilm kennt, erinnert sich bestimt an das fröhliche Lied über Heffalumps und Wusel, die ziemlich konfusel sind. Auch danach wurden die mysteriösen Wesen immer wieder einmal in Disney-Geschichten aufgegriffen, doch gesehen hat man sie nicht. Nun tauchen seltsame Spuren im Hundertmorgenwald auf und alle Bewohner sind völlg aufgeregt. Aus Angst vor dem gefährlichen Tier beschließen alle, eine Expedition zu wagen, um es zu fangen.
Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh USA, 2004
Veröffentlichung: 04.08.2005
Regie: Frank Nissen
mit den Stimmen von: Bruno Schubert, Lino Hirthe, Michael Rüth, Joachim Kaps, Santiago Ziesmer u.a.
"Nochmal"-Faktor: hoch für Kinder, für Ältere nicht so sehr
Unsere Wertung: 70 %
FSK: o.A.
Laufzeit: ca. 65 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch (DD 5.1)
Extras:
Spiel: Versteckspiel mit Ruh und Lumpi
Willkommen in der Familie, Lumpi
Trailershow
Nur der kleine Ruh soll zu Hause bleiben; er sei noch zu klein, da sind sich seine Mutter Kanga und die anderen einig. Doch natürlich hält er sich nicht an das Verbot und macht sich alleine auf den Weg in die andere Hälfte des Waldes, das dunkle Heffalump-Gehölz.
Währenddessen schleichen Tigger, Rabbit, Ferkel und natürlich Winnie Puuh ganz vorsichtig durch die Landschaft. Alle sind nervös, Puh sammelt die Bonbons ein, die Ferkel als Spur nach Hause gelegt hat und statt eines Heffalumps landen Tigger und Rabbit in den aufgestellten Fallen.
Ruh kommt unterdessen dem Geheimnis immer näher. In einer dunklen Höhle kommt es dann zur ersten Begegnung. Doch Lumpi, der kleine Heffalump, ist alles andere als gefährlich. Er tobt wild von links nach rechts und möchte nichts lieber als Fangen spielen. Dass Ruh ihn tatsächlich fangen möchte, versteht er zunächst nicht und lässt sich deshalb ohne Widerstand ein Seil umlegen.
Erst als sie sich der Grenze zwischen den beiden Waldhälften nähern, bekommt auch Lumpi Angst. Denn auch im Heffalumpgehölz erzählt man gruselige Geschichten - über den immer grummeligen Rabbit, den gefährlich hüpfenden Tigger und den honigfressenenden Winnie Puh. Sogar vor dem ewig ängstlichen Ferkel fürchtet er sich.
Der Heffalump-Film von Disney ist wirklich gelungene Unterhaltung für die Kleinsten. Es geht um Freundschaft, das Großwerden, Toleranz und um das Überwinden von Vorurteilen. Die Suche nach dem vermeintlich bösen Monster ist zwar relativ spannend gemacht, ohne aber wirklich zu gruseln. Das würde zu den liebenswerten Figuren auch gar nicht passen, in deren Welt alle Probleme immer freundschaftlich und gewaltlos gelöst werden.
Eigentlich müsste der Untertitel "Ein neuer Freund für Ruh" heißen, denn das kleine Känguruh steht im Mittelpunkt dieses Abenteueres und er ist es, der zuerst mit Lumpi Freundschaft schließt. Beide verbindet, dass sie eben noch nicht groß sind und diese Gemeinsamkeiten schweißen sie zusammen.
Noch eine originelle Bemerkung am Rande: In der Originalfassung sprechen die Heffalumps mit britischem, die anderen mit amerikanischem Akzent. Der Graben zwischen dem britischen Mutterland und den abtrünnigen Kolonien scheint immer noch vorhanden zu sein. :-)
Insgesamt ist "Heffalump" eine gute Ergänzung zu den bisherigen Werken aus dem Hundertmorgenwald. Schade nur, dass I-Aah so wenig Zeit gewidmet ist. Neben dem sprunghaften Tigger ist der melancholische Esel meine Lieblingsfigur aus dieser Welt. Aber vielleicht gibt es nach dem Ferkel- und dem Tigger-Film auch mal einen, der ihn in den Mittelpunkt stellt. (svl)
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