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Musical
 Bye Bye Birdie
geschrieben von klaus_h am 10. Apr 2006

Put on a happy face!

Bye Birdie Wenn mit Regisseur George Sidney ("Kiss me Kate") sich ein Routinier der Musicalverfilmung der Umsetzung eines Broadway-Erfolgsstücks annimmt, kann nur eine mitreissende Mischung aus Ohrwürmern und ansehnlichen Choreografien dabei herauskommen. Mit der süßen Ann-Margret, Janet Leigh ("Psycho") als femme fatale und dem linkischen Dick van Dyke ("Nachts im Museum") hatte er ebenfalls die richtigen Zutaten gefunden. Schade nur, dass dieses Musical bis auf zwei Hits heute kaum einer mehr kennt...

Bye Bye Birdie
USA - 1962
Veröffentlichung: 10.02.06
Regie: George Sidney
Darsteller: Dick Van Dyke, Janet Leigh, Ann-Margret, Maureen Stapleton, Bobby Rydell, Ed Sullivan, u .a.
"Nochmal"-Faktor: hoher Nostalgie- u. Unterhaltungsfaktor
Unsere Wertung: 80 %
FSK: 12
Laufzeit: ca. 107 min
Sprachen und Tonformate: Deutsch, Spanisch, Italienisch Dolby Digital 1.0, Englisch Dolby Digital 5.0
Bildformat: 16:9, 2.35:1 (anamorph)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arab., Dän., Holl., Türk., Span., Ital. u. Portugiesisch
Extras: Fehlanzeige
Denn dieses Erfolgsstück von Charles Strouse (Musik) und Gower Champion (Choreographie/Regie) war quasi das "Grease" der 60er Jahre, aber dabei deutlich bissiger in seinen Anspielungen und Zeitgeistkritik. So wird sowohl der unkritische Fankult, die sich abzeichnende TV-Abhängigkeit als auch die umgreifende Telefonabhängigkeit der amerikanischen Teenager karikiert. Doch zurück zur Story, die sich in der Grundhaltung des Plots wie auch den Songs an das Original anlehnt, es aber in einigen Punkten verändert.

Beispiel Albert F. Peterson (Van Dyke) ist ein Ingenieur, der mit dem Erbe seines Vaters und dem Geld seiner Mutter, den vergeblichen Traum vom Musikverleger und Komponisten träumt. Kurz vor dem Bankrott hat jedoch seine attraktive Sekretärin und Dauerverlobte Rosie DeLeon (Janet Leight) eine zündende Idee, um Albert zum Erfolg zu verhelfen!

Denn Conrad Birdie (Pearson), ein Westentaschen-Elvis-Verschnitt, hat zum Entsetzen aller weiblichen Teenager die Einberufung zum Militär erhalten. Sein Abschiedskonzert soll er in ihrer Heimatstadt anlässlich einer Aufzeichnung der "Ed Sullivan"-Show (der US-amerikanische Thomas Gottschalk jener Zeit, mit allen guten und schlechten Seiten ...) geben. Rosie ist so geschickt, dass Birdie dabei erstmals ein Lied ihres Herzblatts singen wird. Selbstverständlich hat dieses Lied dadurch das Zeug zum Hit. Aber eine besondere Krönung gibt der Geschichte die richtige Wendung in das Glück (fast) aller:

Als "Bonbon" soll Birdie zu diesem Song ein Mädchen, willkürlich ausgewählt aus dessen Fan-Club-Kartei, in der Show öffentlich küssen - stellvertretend für alle anderen seiner Fans. Nur dumm, dass das Los ausgerechnet auf die resolute und überaus hübsche Kim McAffee (Ann-Margret) fällt, deren Freund Hugo einiges dagegen hat ...

BeispielDie Anspielungen auf den Elvis-Kult erscheinen uns heute überdeutlich, auch wenn der Autor beim Schreiben angeblich an den Country-Sänger Conway Twitty und dessen Hit im Gefolge seiner Einberufung gedacht hatte. In der filmischen Umsetzung mit einem gockelhaften Conrad, bei dessen schnulzig-anzüglichen Texten die Mädels gleich hundertfach in Ohnmacht gleiten, kann man jedoch nur an Elvis-the-Pelvis denken, zumal der Darsteller dessen Zuckungen ins Lächerliche zieht.

Musikalische und tänzerische Glanzstücke hat die Verfilmung mehrere: Unvergesslich ist der Chor der telefonierenden Teenager ("The Telephone Hour"), der im Split-Screen-Verfahren schaurig schräg, aber absolut köstlich montiert wurde. Was würde der Autor heute wohl zu den Handys sagen? Egal - hier war man der Zeit voraus. Dick van Dyke, der auch ein Veteran des Broadway-Stückes war, bringt hier köstlich den Evergreen "Put on a Happy Face", bei dem man sich sogar ein tricktechnisches Kabinettstückchen geleistet hat. Denn er tanzt - ähnlich wie Gene Kelly es in Perfektion mit Trickfilmfiguren machte - mit seiner Partnerin Janet Leigh, bei der es jedoch nur das geisterhafte alter ego ist, das man als "Schatten" dazu kopiert hat.

BeispielZwei Choreografien haben mich ebenso begeistert. Denn wie minimalistisch swinging-sixties das Tanzduell zwischen dem Paar Hugo und Kim ("A lotta' living to do") sowie deren Gefolgschaft im Club hohe Perfektion zeigt, so erinnerte mich das tänzerische Ausrasten der hier brünetten Leigh vor den ehrenwerten Herren der Legion an Lieselotte Pulvers ekstatischen Tanz in Billy Wilders "1, 2, 3".

Bild und Ton entsprechen dem Alter des Films, wobei ich allen den O-Ton ans Herz legen möchte, da hier die Zweideutigkeiten wesentlich besser zu Tage treten. Ein paar mäßigere Nummern wie der überflüssige Titelsong, der nicht zum eigentlichen Musical gehörte, sind zwar vorhanden, aber insgesamt kann man mit dieser DVD ein völlig zu unrecht verdrängtes Musical wieder der Vergessenheit entreissen. Und wenn ich die völlig falschen Zusammenfassungen bei VideoMarkt u. -Woche überfliege, gewinne ich den Eindruck, dass sich dort niemand die Mühe macht DVDs wirklich anzuschauen - aber dafür habt Ihr ja uns! (kh)

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