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Komödie
Pizza Pizza
geschrieben von Aleks_A am 14. Jan 2004
Romantische Tragikomödie
Die Achtziger. Zusammen mit New Wave, beschissenen Frisuren und zu großen Schulterpads wird eines ewig bleiben: die Anzahl an guten oder weniger guten Filmen, in denen einer Gruppe von Freunden über einen gewissen Zeitraum gefolgt wird - wie z.B. Breakfast Club. Oder eben Pizza Pizza mit einer sehr jungen, aber schon damals beeindruckenden Julia Roberts.
Pizza Pizza USA, 1988
Veröffentlichung: 13.01.2004
Regie: Donald Petrie
mit: Julia Roberts, Lili Taylor, Vincent D'Onofrio u.a.
"Nochmal"-Faktor: Mittel. Schöne romantische Tragikkomödie, nicht besonders anspruchsvoll aber, immer wieder einen Blick wert
Untertitel: Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte, Franz., Ital., Span., Niederl., Schwed., Dän., Norweg.
Mystic, USA ist ein Fischerdorf, in dem kaum etwas passiert. In der örtlichen Pizzeria arbeiten Jojo (Lili Taylor), Kat (Annabeth Gish) und ihre Schwester Daisy (Julia Roberts). Jojo wurde gerade vorm Altar ohnmächtig und hat die Hochzeit mit Bill (Vincent D'Onofrio: "Criminal Intent") kurzfristig abgesagt - was Bill schlicht nicht versteht. Er liebt sie, sie liebt ihn. Worauf soll man da noch warten? Doch Jojo hat Angst davor, sich fest zu binden.
Daisy verliebt sich in einen reichen Sonnyboy und wird einige Höhen und Tiefen bei einer so ungleichen Paarung erleben. Bezeichnend das Abendessen mit seiner Familie, bei dem er es darauf anlegt, bei seinem Vater anzuecken.
Kat verliebt sich in den Vater des Mädchens, auf das sie als Babysitterin aufpassen soll. Alles läuft gut.... bis die Mutter des Kindes und rechtmäßige Ehefrau erscheint.
Und außerdem haben wir noch die Pizzeria, die gerade Besuch vom TV-Restaurant-Tester bekommen hat. Dieser hat sich das Gericht des Hauses, die "Mystic Pizza" (so auch der Originaltitel des Filmes) bestellt und nach einem Bissen genug davon gehabt. Wie wird seine Meinung dazu denn sein?
Und so begleiten wir 100 Minuten lang das Leben der Damen und fühlen mit ihnen, ärgern uns, freuen uns, leiden.
Dieser Film ist zu Unrecht in Deutschland eher unbekannt. Witzig und liebenswürdig erzählt man uns die Geschichten und man möchte, dass der Film niemals aufhört. Julia Roberts' und Lili Taylors Karriere verfolge ich seit dem ersten Mal, an dem ich den Film sah, wenn auch Miss Roberts erst mit Erin Brokovich wieder bewies, dass sie schauspielern kann. Und aufgepasst auf den kurzen Auftritt eines sehr jungen Matt Damon (bei der erwähnten Abendessen-Szene).
"Pizza Pizza" ist keine Revolution des Filmemachens, auch in keiner anderen Weise lebensverändernd. Der Film erzählt schöne Geschichten, hat gute bis sehr gute Schauspieler mit im Boot und ist durch und durch ein "feel good movie". Für einen gemütlichen Abend zu Hause, ein Gläschen Wein in der Hand und sonst keine Lust auf große Sprünge. Auch das ist was wert. (aks)
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