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Drama
 Winter Passing
geschrieben von AngrySmiley am 10. Jun 2006

Winterdepression

CoverWinter Passing wurde eindeutig zur falschen Jahreszeit veröffentlicht. Wem ist schon danach sich ein winterliches Drama anzusehen, wenn draußen die Sonne scheint und es endlich warm wird (oder zumindest werden sollte)? Aber sind wir doch mal ehrlich, wen interessiert denn schon die Jahreszeit, wenn der Film gut ist. Man muss sich ja nicht unbedingt den Winterpulli anziehen, um diesen Film genießen zu können.

Winter Passing
USA 2005
Veröffentlichung: 29.05.2006
Regie: Adam Rapp
mit: Ed Harris, Zooey Deschanel, Will Ferrell, Amelia Warner u.a.
"Nochmal"-Faktor: mittel
Unsere Wertung: 65% (Abzüge wegen Extras)
FSK: ab 12
Laufzeit: ca. 96 Min.
Sprachen und Tonformate: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch),
Bildformat: 16:9, 1.85:1
Untertitel: Deutsch(für Hörgeschädigte), Englisch,
Extras: Featurette
Interviews mit Cast & Crew
Hinter den Kulissen
Cast&Crew
Internationale Trailer
Bildergalerie
Trailershow
Nach dem Selbstmord ihrer Mutter erbt Reese eine Box voller mit Liebesbriefen ihres Vaters und ihrer Mutter. Nachdem eine Publizistin Reese eine Menge Geld für die Rechte an den Briefen der beiden erfolgreichen Schriftsteller bietet, entschließt sie sich ihren Vater, mit dem sie seit sechs Jahren keinen Kontakt mehr hat, zu besuchen und die Briefe abzuholen. Zuhause angekommen, muss sie überrascht feststellen, dass ihr Vater in eine Scheune im Garten gezogen ist, während zwei ihr völlig Unbekannte im Haus wohnen. Schnell erkennt sie, dass die drei gebrochenen Figuren hier in ihrer eigenen kleinen Welt leben.

Beispiel Ich muss zugeben, dass ich mir sehr schwer tue, über diesen Film zu schreiben. Einerseits gefiel er mir sehr gut, auf der anderen Seite, gab es aber genauso viele negative Punkte, die mich an ihm störten. Zuallererst muss ich zugeben, dass ich mir, nach dem Trailer, doch einen etwas lustigeren Film erwartet habe, so etwa im Stil von "Garden State". Außerdem spielt Will Ferell ("Verliebt in eine Hexe") mit, und ihn konnte ich mir dato in keiner ernsten Rolle vorstellen. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich bemerkt habe, dass ich mit meiner Vermutung total daneben lag. Winter Passing hat zwar die eine oder andere Szene, die zum schmunzeln anregt, aber insgesamt handelt es sich bei diesem Film um ein Drama, dass von Anfang an klarstellt, dass es hier nichts zu lachen gibt.

Das fängt schon bei Reese, dargestellt von Zooey Deschanel ("Per Anhalter durch die Galaxis", "Eulogy", "The Happening") an. Sie arbeitet eher erfolglos als Schauspielerin, hat den Kontakt zu ihrem erfolgreichen Vater vor Jahren abgebrochen, und weiß nicht so recht was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie ist gefühlsmäßig so abgestumpft, dass sie sich ihre Hand regelmäßig in einer Schublade einklemmt, um zu spüren, dass sie lebt. Aber auch keine der übrigen Figuren kann man als Sonnenschein bezeichnen. Allen voran Reese’ Vater Don, gespielt von Ed Harris ("A History of Violence", "The Hours"). Er versucht seine Depressionen zu ertränken und will sich sogar das Leben nehmen.

Beispiel Regisseur und Drehbuchautor Adam Rapp schaffte es in seinem ersten Film, die beiden Hauptfiguren sehr gut zu zeichnen. Was ihm leider nicht so gut gelang, war die Charakterisierung der beiden Nebenfiguren Corbit und Shelley. Speziell Will Ferells Figur enttäuschte mich ein bisschen. Zu wenig erfährt man über den kauzigen Musiker. Wieso bleibt er wirklich bei Don, und hält dessen Haus intakt? Nur weil er bei einer christlichen Rockband rausgeschmissen wurde? Auch über Shelley, dargestellt von Amelia Warner ("Eine italienische Hochzeit") lernt man zu wenig, als dass man sie wirklich verstehen könnte. Leider muss man sagen, dass Rapp einfach zu viel in die Figuren packen wollte, es aber nicht ganz geschafft hat.

Die auf der DVD enthaltenen Extras sind leider ein wenig enttäuschend. Das sehr kurze Featurette (knapp drei Minuten) zeigt ein paar kurze Interviews mit den Darstellern. Prinzipiell sind es die interessanten Ausschnitte der ebenfalls angebotenen Interviews mit Cast & Crew. Weiters gibt es einen eher langweiligen Blick hinter die Kulissen. Übrigens sind die Extras durch die Bank nicht untertitelt.

Beispiel Winter Passing bietet einige wirklich sehr schöne, traurige Momente und Bilder, aber der Funke wollte nicht so richtig überspringen. Mir fehlte einfach der Hintergrund der Figuren um mich mit ihnen identifizieren zu können, oder sie zumindest verstehen zu können. Und das ist bei einem solchen Drama, zumindest für mich, das wichtigste.(sd)


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