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Drama
 Der Beweis
geschrieben von klaus_h am 13. Sep 2006

Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

Der Beweis-CoverWunderbar. Regisseur John Madden ("Shakespeare in love") hat endlich wieder seine Muse Gwyneth Paltrow dazu bewegen knnen, nach all den Banalitten der vergangenen Jahre einen herausragenden Film zu drehen. Hier geht es um die Frage, was der grte Beweis des Lebens sein kann. In einer harmonischen Verschmelzung einer hnlichen Thematik wie in "Shine" oder "A beautiful mind" steht hier jedoch weniger das Wesen des Genies, sondern dessen soziale Fhigkeiten im Vordergrund.

Der Beweis
USA - 2005
Veröffentlichung: 07.09.06
Regie: John Madden
Darsteller: Gwyneth Paltrow, Anthony Hopkins, Jake Gyllenhaal, Hope Davis u.a.
"Nochmal"-Faktor: sehr hoch
Unsere Wertung: 100%
FSK: ab 16
Laufzeit: 96 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch / Englisch / Spanisch / Franzsisch / Englisch (Audiokommentar) Dolby Digital 5.1
Bildformat: 2,35:1 (16:9)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch fr Hrgeschdigte, Franzsisch, Italienisch, Spanisch
Extras: • Audiokommentar mit Regisseur John Madden
• Von der Bhne auf die Leinwand: Making of (rund 10 Min.)
• Drei zustzl. Szenen mit Audiokommentar v. J. Madden (UT)
Bereits in der gekonnten Einleitung, die uns in einem wesentlich Punkt bewusst im Unklaren lsst, erfahren wir den Grund, warum die junge Catherine ihre Sicherheit verloren hat: In den letzten fnf Jahren hat sie sich aufopferungsvoll um ihren an Schizophrenie leidenden Vater Robert (A. Hopkins: "Der menschliche Makel", "Die Maske des Zorro", "Mit Herz und Hand", "R.E.D. 2 Noch lter. Hrter. Besser.", "Die Vorsehung") gekmmert und dabei ihr eigenes Leben komplett vernachlssigt.

BeispielTragischerweise galt ihr Vater, ein Mathematikprofessor, als groes Genie, das bis zum Ausbruch seiner Krankheit mit 27 Jahren bahnbrechende mathematische Theorien und Beweise fhrte. Doch spter war er kaum zu selbstndigem Handeln in der Lage und fllte in seiner "Graphonomie" tausende von Notizbchern mit zusammenhanglosen Notizen. Sie selbst hat ihr Mathematikstudium geschmissen und hasst sogar bald diese Wissenschaft. Am Vorabend ihres eigenen 27. Geburtstag hat sie Angst, ebenso zu werden wie ihr Vater.

Liebevoll versucht er ihr die Furcht zu nehmen und argumentiert - nur scheinbar logisch - dass allein derjenige verrckt sei, der sich dieser Furcht nicht stelle. Als sie ihm entgegnet, dass gerade er dieses Argument aufgrund seiner eigenen Verrcktheit wohl kaum fhren knne, antwortet er: "Tja, das liegt wohl daran, dass ich seit fnf Tagen tot bin. Heute ist dein Geburtstag und morgen werde ich beerdigt." Angesichts eines solchen Einstiegs kann es einem schon kalt ber den Rcken laufen. Stndig verschieben sich die Wahrnehmungsebenen Catherines, sodass auch der Zuschauer ihre Verwirrtheit nicht ausschlieen mchte.

Beispiel Zu allem bel kommt ihre Schwester Claire (Hope Davis, "Mord und Margaritas", "The Weather Man", "Der groe Bluff - Das Howard Hughes Komplott"), eine New Yorker Karrierefrau, zur Beerdigung zurck und mchte nun ihr eigenes schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie sich um ihre kleine Schwester "kmmert". Immer mehr vereinnahmt sie Catherine und gibt ihr das Gefhl, unselbstndig zu sein. Schlimmer noch - statt ihr die Angst zu nehmen, eines Tages eventuell die Krankheit ihres Vaters zu erben, hinterfragt sie stndig Catherines Angaben. Auch eine Methode jemanden in den Wahnsinn zu treiben. Wer wei, ob das schne Apartment, was sie ihrer Schwester gegenber in den schnsten Tnen lobt, nicht in Wirklichkeit eine "Klapsmhle" ist?

Hal (Jake Gyllenhaal, "The Day After Tomorrow", "Nightcrawler", "Prince of Persia"), ein "ewiger" Doktorand ihres Vaters, forscht in dessen Unterlagen nach etwas Verwertbaren, da dieser drei Jahre zuvor lichte Momente hatte. Schlielich entdeckt er nicht nur pltzlich seine Liebe zu Catherine, sondern auch mit ihrer Hilfe ein Notizbuch. Dies enthlt allem Anschein nach eine sensationelle mathematische Beweisfhrung, die zur berraschung aller Catherine fr sich beansprucht. Und nun stellt sich die Frage, wer hier wem vertraut - in der Liebe, der Wissenschaft und der Familie...

BeispielGwyneth Paltrow merkt man an, dass sie diese Rolle bereits unter Maddens Regie am Theater gespielt hat. Derart traumwandlerisch sicher sitzt bei ihr jeder Dialog, jede Geste und Mimik der zerbrechlichen Darstellung. Die Brillanz der Dialoge ist bei einem Stck, dass mit einem Pulitzerpreis prmiert wurde, auch nicht anders zu erwarten. Dass der psychologische Reigen seine Klasse hlt, ist bei den drei anderen Darstellern auch kein Wunder. Hopkins bringt sowohl die joviale explosive Energie als auch die tragische Resignation des umnachteten Wissenschaftlers grandios zur Geltung.

Die derzeit berall angesagte Hope Davis spielt hier ausnahmsweise ein richtiges selbstzufriedenes Miststck, das berhaupt nicht merkt, was sie anrichtet. Jake Gyllenhaal gefllt mir als lockerer "Nerd" schon viel besser als in "Donnie Darko". So erinnert er mich in vielen Dingen an den jungen Nicolas Cage. Die Schauspielerfhrung Maddens ist wie in "Shakespeare in Love" vorbildlich und die Filmmusik durch Stephen Warbeck recht einprgsam und dem Drama angemessen.

BeispielWer gehobene Unterhaltung mit geschliffenen Dialogen und einer raffinierten Erzhlstruktur mag, bekommt dank vier berdurchschnittlicher Darsteller eine gute Geschichte mit Happy End erzhlt, die man sich auch nach ein paar Jahren gerne wieder anschauen wird. Theater von der Couch aus hat etwas fr sich.

Eine Sache mchte ich zum Schluss noch loswerden: Ausgerechnet der Jeff-Darsteller aus "Coupling" (Richard Coyle) spielte, wie man bei den Extras sieht, an der Seite Paltrows in der Bhnenfassung die Rolle des Harolds "Hal" Dobbs - bestimmt schrger als der etwas weichgesplte Gyllenhaal. (kh)

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