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Herbert von Karajan und die Osterfestspiele Salzburg

Musik / Nachrichten
geschrieben von klaus_h am 29.03.2017, 00:00 Uhr

Neue Dokumentation und Konzerte auf 3sat

Umschlag-Cover Mainz (ots) - Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die 2017 ihr 50. Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. 3sat zeigt am Samstag, 8. April 2017, um 20.15 Uhr, mit "Karajan in Salzburg - Der Meister und seine Spiele" (Erstausstrahlung) ein Porträt über den österreichischen Dirigenten.

Maestro, Medienliebling und Jetsetmitglied der 1960er- und 1970er-Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg: Das war Herbert von Karajan. Im Alleingang gründetet er die Osterfestspiele Salzburg - mit allen persönlichen und finanziellen Risiken. Christian Thielemann, einst Assistent Karajans und heute selbst ein Dirigent von Weltruf, führt das Werk von Karajan in Salzburg fort. Seit 2013 ist er Leiter des Residenzorchesters der Osterfestspiele Salzburg, der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2017 leitet er die Re-Kreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch (zu sehen in 3sat am 15. April, 20.15 Uhr, in Erstausstrahlung).

In seiner Dokumentation "Karajan in Salzburg - Der Meister und seine Spiele" führt Hannes M. Schalle in das multimediale "Universum Karajan" ein. Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Die Dokumentation gibt Einblicke in Herbert von Karajans Arbeits- und Privatleben und zeigt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Christian Thielemann und Peter Ruzicka, Intendant der Osterfestspiele. Als Kommentarsprecherin führt Schauspielerin Senta Berger durch die Dokumentation.

Am selben Abend zeigt 3sat im Anschluss zwei Konzerte mit Herbert von Karajan: Um 21.05 Uhr "Karajan dirigiert Ludwig van Beethoven", Symphonie Nr. 3, Es-Dur, op. 55, "Eroica" aus dem Jahre 1971, und um 21.55 Uhr folgt "Karajan dirigiert Ludwig van Beethoven", Symphonie Nr. 5, c-Moll, op. 67, "Schicksalssymphonie" von 1972. Um 22.30 Uhr folgt die Dokumentation "Karajan privat" aus dem Jahr 2008. Bis dato unveröffentlichtes 8-mm-Filmmaterial und sehr offene Interviews mit Mitarbeitern aus Karajans engstem Kreis zeigen ein eher unbekanntes Bild des Dirigenten: Karajan, der abends gerne "Columbo" und Western schaute oder mit kleinen Porzellanfigürchen spielte. (kh [1])




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