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Komödie
Year One - Aller Anfang ist Schwer (blu-ray)
geschrieben von maqz am 16. Mar 2010
Schlimmer Steinzeithumor
Mann oh Mann oh Mann, was hab' ich mich bei dem Film geärgert. Schwache Story, schwaches Schauspiel und auch die gute Bild- und Tonqualität plus ein üppiges Bonus-Angebot können mir kein Lächeln auf's Gesicht zaubern. "Year One" ist wohl für mich der bisher schlechteste Komödie des Jahres und ich hab' schon viel Schlimmes ertragen müssen! Und obwohl ich mit diesem Urteil bei weitem nicht alleine da stehe, war der Film ein kommerzieller Erfolg!
Year One - Aller Anfang ist schwer - Extended Version (Blu-ray) USA 2009
Veröffentlichung: 11. Februar 2010
Regie: Harold Ramis
mit: Jack Black, Michael Cera, Olivia Wilde, June Raphael, David Cross u.a.
"Nochmal"-Faktor: Niedrig!
Unsere Wertung: 10%
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 99 Min.
Sprachen und Tonformate: Deutsch, Englisch, Französisch (DTS-HD 5.1)
Extras: Kinofassung inkl. Alternatives Ende: "Zerstörung von Sodom"
Entfallene & erweiterte Szenen
Line-O-Rama
Die besten Versprecher (Ungeschnittene Fassung)
Kommentar mit Regisseur Harold Ramis, Jack Black und Michael Cera
„YEAR ONE: Die Reise beginnt" -Filmdokumentation
Sodom's Got'em!
Leeroy Jenkins: Die Tore von Sodom
DAS wiederum ist natürlich ein Argument für viele, sich auch die Blu-ray zu besorgen. Diese Extended-Version bietet neben einem launigen Audiokommentar und weiteren netten Boni wirklich viel für ihr Geld. Jedoch kann ich mich wirklich nur negativ über den Inhalt dieser hübsch verpackten Blu-Ray äußern.
Dabei hätte alles so schön sein können! Regisseur( Drehbuchautor und Schauspieler) Harold Ramis, der mit Werken wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder "Reine Nervensache" (oder dem Ghostbusters-Trilogie-Script) einen dicken, dicken Stein bei mir im Brett hat ZUSAMMEN mit Jack Black, der mich in "School of Rock", "Abgedreht" oder "Tropic Thunder" begeisterte. DAS wäre ein Film geworden. Aber "Year One" war ist arme Mischung aus "Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt" und "Das Leben des Brian" ohne lustig zu sein.
Die Geschichte des Films beginnt in einem stilisierten Steinzeitdorf, in dem der faule und glücklose "Zed" nach dem "Mehr" in seinem Leben sucht und die Frucht vom Baum der Erkenntnis isst. Vom Dorfschamanen verstoßen gehen Zed und sein Kumpel "Oh" auf einen vorzeitlichen Road-trip. der sie mit den Ursprüngen der christlichen Bibel-Stars Kain & Abel, Adam, Abraham oder Lilith, aber auch Erfindungen wie dem Rad, der Landwirtschaft, der Beschneidung und der Skavengesellschaft in Kontakt bringt. Letztendlich landen die beiden in Sodom und Gomorrha.
Doch bevor dem ein oder anderen Atheisten das Wasser im Mund zusammen läuft, sei festgehalten, dass dem Film jegliche Absicht fehlt, blasphemisch oder kritisch zu sein. Hier wird die Idee "Zwei-Typen-taumeln-durchs-Alte-Testament-erleben-lustige-Sachen-und-quatschen-dabei-wie-moderne-Penner" auf 99 Minuten gedehnt, aber der Witz bleibt dabei auf der Strecke. Beim Zuschauern kam mir dabei oft des Wort "Laaangweilig" (Im Homerschen Sinne) in den Kopf. Die Gags kriechen nur so dahin, Jack Black bleibt ungewohnt uncharmant und sein Sidekick (Michael Cera, "Juno", "Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht") wirkt wie eine lahme Kopie der Rolle Garth Algar aus "Wayne's World". Auch die weiblichen Rollen bleiben auffällig unauffällig. Auch hier hatte ich mir von Olivia Wilde (die "13" aus "Dr. House") echt mehr erwartet.
Fazit
Insgesamt ist und bleibt Year One eine schwache Komödie, die man eventuell mit viel Bier und einigen besoffenen Freunden ertragen könnte. Doch auch die werden irgendwann fragen, wo denn die nackten Weiber in diesem billigen Porno sind. Empfehlung: Allerhöchstens wegen der Extras kaufen! Bibel-Verarschung für die geistig Minderbemittelten ab 12. (mg)
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Den Soundtrack findest du hier! Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
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Mitglied seit: Aug 21, 2004
Artikel: 1372
Location:Solingen
Geschrieben am:17. Mar 2010 - 17:27
Michael Cera halte ich ohnehin für gnadenlos überschätzt. Er hat nur einen einzigen nichtsaussagenden stupiden Gesichtsausdruck parat, spielt hölzern und hat nach "Juno" seine Vorschusslorbeeren gründlich aufgebraucht.
_________________ God bless the Internet.(American Pie)
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Mitglied seit: Sep 23, 2003
Artikel: 246
Location:München
Geschrieben am:17. Mar 2010 - 20:25
war, dass Jack Black den Film nicht nur nicht retten konnte, sondern augenscheinlich nicht retten wollte. Alles erschien mir wie ein Gefälligkeits-Movie aus einer Schnapsidee heraus. *grummel, grummel*